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Am 2. Februar machten sich 25 Kinder und Jugendliche mit 4 Betreuern auf den Weg nach Neuhaus am Rennweg. Im Gepäck vor allem die Hoffnung auf wintersporttaugliche Wetterverhältnisse vor Ort und zum Glück wurden diese Erwartungen nicht enttäuscht.
 Am Hang direkt hinter der Jugendherberge konnte dann auch sofort ausgiebig gerodelt werden. Den richtigen Weg bergab zu finden bereitete einigen scheinbar ernstliche Schwierigkeiten und die Rodelpartie endete so schon mal an Begrenzungspfosten oder im Bach. Nicht nur beim Fußmarsch, wieder und wieder den steilen Berg hinauf, auch bei ausgedehnten Schneeballschlachten kamen alle ordentlich ins Schwitzen.
Um die Freizeitangebote der Umgebung zu nutzen, stand auch ein Besuch der örtlichen Schwimmhalle auf dem Programm. Bei Staffelspielen sowie Salti und Schrauben vom Sprungturm mutierten die Ski- und Rodelhasen schnell zu wahren "Wasserratten".

Um Wasser letztendlich in all seinen Aggregatzuständen zu erleben, durfte ein Besuch in der Eishalle in Sonneberg nicht fehlen. Für einige "Fahranfänger" bedeutete dies zu Beginn zumeist auf allen Vieren Kontakt mit dem ungewohnten Untergrund aufzunehmen.
Wenn man schon mal da ist, möchte man sich den Thüringer Wald natürlich auch von unten anschauen und so machten wir uns auf zu einem Abstieg in die Unterwelt und erkundeten die Saalfelder Feengrotten. Zum Test der Akustik in den Höhlen wurde dort das Turnerlied angestimmt.
Beinahe hätte einsetzendes Tauwetter und die damit ebenso dahin schmelzende Hoffnung auf Ski- und Snowboardfahrten den letzten Tag vermiest, aber kurz entschlossen ging es mit dem Bus in die nicht weit entfernte Skiarena "Silbersattel" in Steinach, wo noch perfekte Bedingungen für einen Pistentag herrschten. Nicht alle konnten überzeugt werden, die hervorragenden Bedingungen vor Ort zum Abfahrtslauf zu nutzen, da es schon auf dem Sessellift zu ersten Anfällen von Höhenangst kam. Trotz vieler Stürze und ungewollten Richtungsverlusten, die bei Einsteigern in dieser Sportart schon einmal vorkommen sollen, hatten alle einen lustigen Tag am Hang. Besonders schwer fiel es Jessica Herbst, die Richtung auf der Familienpiste zu halten. Sie rutschte gleich mal als Neuling auf Ski die rote Piste runter. Für alle Betreuer eine Schrecksekunde. Zur allgemeinen Erleichterung konnte sie von einer aufmerksamen Wintersportlerin auf der Piste "eingefangen" und sicher ins Tal zurück gebracht werden. Und wessen Ausdauer bei den anstrengenden Tagesprogrammen noch nicht vollständig aufgebraucht wurde, der konnte mit Tischtennis und Gesellschaftsspielen den Abend in der Herberge verbringen.

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