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Turnerinnen im schönen Vogtland
Mit den ersten Ferientagen zog es die Oschatzer Turnerinnen zum Winterlager nach Limbach ins Vogtland. Mit Hilfe bereitwilliger Sponsoren starteten am Samstag zehn Kinder und ihre Betreuer mit zwei Kleinbussen in die Jugendherberge am Schäferstein. Dort angekommen stärkten sich die Sportler am Mittagstisch um danach die Göltzschtalbrücke zu besichtigen. Vor Ort lernten die Kinder, wie viele Bögen dieses Bauwerk hat und wie viele einzelne Ziegelsteine dafür verbaut wurden – Wissen, welches im Heimatkundeunterricht beeindrucken wird.
Am folgenden Tag weichten sich die Mädchen wetterbedingt in ein Spaßbad in Werdau aus. Das WEBALU wartete mit Whirlpool und Rutsche auf die Kinder. Am Ende des Tages wurde aufgrund von einwandfreiem Zusammenspiel von Erwachsenen und Kindern ein leckeres Eis geschlemmt.
Auch am nächsten Tag wurde von allen Körpereinsatz abverlangt. Am Vormittag versuchten sich die Turnhallensportler im Freien beim Biathlon. Schnell aalten sich alle in ihrer Treffsicherheit beim Probeschiessen und glaubten den Sieg bereits in der Tasche zu haben. Aber als dann die Laufstrecke im Wettkampfgeschehen integriert wurde und der Puls zu Buche schlug, leuchteten nur noch wenige grüne Trefferlampen auf den Zielscheiben auf. Als großer Siegerin ging Jenny Benker hervor, die damit ihren Betreuer Tino Weber auf Platz 2 verwies. Marie Luis Fischer erkämpfte sich Rang 3. Nach diesem für die Turner recht ungewöhnlichen Wettstreit erfolgte eine GPS Tour. Mit einem kleinen Computer wurde man durch eine satellitengesteuerte Strecke durch das umliegende Gelände navigiert. Dabei galt es durch Beantworten von Fragen über Natur, Tiere und Mathematik die Notwendigen Codenummern für den Streckenverlauf zu ermitteln. Somit lernten die Kinder unter anderem die Waldpolizei, erneuerbare Energien und allerhand über Blindschleichen kennen. Die Generation der Technik beherrscht diese dann auch so gut, dass alle auf Tour gegangenen Kinder nach Ermittlung der optimalsten Strecke wieder in der Jugendherberge angekommen sind.
Und dann folgte der Tag auf den sich alle Teilnehmer am meisten gefreut haben. Gleich nach dem Frühstück ging es nach Schöneck zur Skiausleihe und dann auf den Hang. Die Größeren versuchten sich auf dem Snowboard, während sich die Jüngeren vorerst mit den Skiern probierten. Manche hatten schon ein wenig Übung und düsten sofort den Hang für Anfänger herunter. Andere bekamen einen Anfängerkurs vom erfahrenen „Ski=Betreuer=Trainer-Stab“ und waren aber auch nach nur wenigen Anleitungen bereits in der Lage den Hang selbständig zu bewältigen – und nicht anders herum! Leider zog schon nach wenigen Stunden eine Schlechtwetterfront auf, so dass der Skispaß ein viel zu schnelles Ende nehmen musste.
Aber schon auf der Fahrt ins vorläufige zu Hause waren sich alle einig, dass dies ein sehr schöner Tag gewesen war.
Nachdem nun das Chaos in den Zimmern beseitig war und noch ein kräftiges Frühstück verzehrt wurde, traten die Oschatzer schon die Heimfahrt an. Alle gaben ihr Okay zum Winterlager 2010 in Schöneck und verabschiedeten sich in die restlichen Winterferien.
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